Die Sims 1 — Ein­drü­cke aus der Zukunft

Sul Sul!

Heu­te prä­sen­tie­re ich Euch einen EA — Klas­si­ker aus dem Jah­re 2000 — Die Sims!
Die Sims war und ist bis heu­te die popu­lärs­te Lebens­si­mu­la­ti­on: Erstel­le dei­nen eige­nen Sim und ste­cke ihn ent­we­der in die schä­bigs­te Bude oder in einen Palast mit Swim­ming­pool. Lass ihn im Luxus leben oder im Cha­os ster­ben.

(Falls du dir erst ein­mal einen Ein­druck über den Inhalt des Spie­le­kar­tons ver­schaf­fen möch­test, dann geht es hier zum Unbo­xing!)

Die Sims 1 ist, ver­gli­chen mit den neue­ren Sims — Tei­len, eher sim­pel gestal­tet. Was ja auch logi­sch ist, denn zwi­schen die­sem und dem aktu­el­len Sims 4 lie­gen mal eben 14 Jah­re. Trotz­dem fin­de ich, dass der ers­te Teil noch am krea­tivs­ten und am wit­zigs­ten ist. 

Was man gen­au in Sims 1 alles machen kann (oder auch nicht) zei­ge ich euch nun in mei­nem Review mit allen Add-ons (Das Vol­le Leben, Par­ty ohne Ende, Hot Date, Urlaub total, Tie­ri­sch gut drauf, Mega­star und Hokus Pokus). 

Das Spiel

Nach dem Start des Spiels lan­det man in der über­sicht­li­chen Nach­bar­schafts­kar­te. Hier kann man sich ent­schei­den, ob man nun in die Stadt, in den Stu­dio­park, in die Stadt der Magie oder ins Vaca­ti­on Island wech­selt. In der Nach­bar­schaft selbst kann man in ein bereits bewohn­tes Haus direkt ein­stei­gen oder vor­her sei­ner Krea­ti­vi­tät beim Erstel­len eines Sims frei­en Lauf las­sen.

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Falls man sich für Letz­te­res ent­schie­den hat, lan­det man auf einem ‘Fami­lie wäh­len oder erstel­len’ — Bild­schirm. Dort kann man sich erst ein­mal einen Namen aus­den­ken. Dana­ch geht es wei­ter mit dem Geschlecht, der Haut­far­be, ob Kind oder Erwach­se­ner, dem Kopf und Out­fit und natür­li­ch dem Cha­rak­ter selbst. 

Beim Kopf und Out­fit kann man ver­schie­de­ne Gesich­ter mit dazu­ge­hö­ri­gen Fri­su­ren aus­wäh­len. Bei der Klei­dung gibt es nur kom­plet­te Out­fits, also kein sepa­ra­tes Ober — und Unter­teil.
Bei dem Cha­rak­ter gibt es fol­gen­de Ein­stel­lun­gen:

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Es ste­hen einem dabei eine gewis­se Anzahl von Punk­ten zur Ver­fü­gung, die auf die fünf Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten ver­teilt wer­den kön­nen.

Natür­li­ch ist die Cha­rak­te­r­er­stel­lung im Ver­gleich zu Sims 2 oder neue­ren Tei­len sehr beschränkt, aber wir müs­sen uns in das Jahr 2000 zurück ver­set­zen. Damals waren die spar­sa­men Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten sehr erstaun­li­ch.

Dana­ch kann man noch einen wei­te­ren Sim erstel­len, damit der eine nicht so allei­ne ist. Maxi­mal acht Per­so­nen kön­nen in einem Haus­halt leben, wobei ich schon mit zwei­en über­for­dert bin … 

Ist der Haus­halt dann soweit fer­tig, ste­hen 20.000 Simo­le­ons zur Ver­fü­gung, die nach Belie­ben für ein neu­es Haus auf den Kopf gehau­en wer­den kön­nen. Ent­we­der bezieht man dazu ein lee­res Grund­stück oder ein bereits fer­ti­ges Haus. 

Ist der Haus­halt dann bezo­gen, kann man mit dem eigent­li­chen Spiel begin­nen.

Das eige­ne Grund­stück

Nach dem Lade­vor­gang befin­det man sich auf der Grund­stücks­an­sicht in der das eigent­li­che Spiel statt­fin­det. Unten am Bild­rand befin­det sich das User Inter­face. Hier kann man zwi­schen fünf ver­schie­de­nen Modi wäh­rend des Spiels wäh­len:

Live­mo­dus: Sims steu­ern und leben las­sen
Kauf­mo­dus: Kata­log für Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de
Bau­mo­dus: Kata­log für Tape­ten, Böden, Fens­ter, Türen usw.
Kame­ra­mo­dus: Schnapp­schüs­se
Optio­nen­mo­dus: Spei­chern, Nach­bar­schafts­bild­schirm, Gra­fik-, Sound, Spiel­op­tio­nen und Been­den des Spiels 

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Die Spiel­ge­schwin­dig­keit lässt sich in drei Stu­fen regu­lie­ren: Nor­mal, Mit­tel, Schnell. Und für bes­se­re Über­sicht­lich­keit kön­nen die Wän­de ent­we­der teil­wei­se durch­sich­tig oder ganz nach unten geschal­tet wer­den. Oder man stellt sie ganz hoch oder macht das Dach drauf. Der Zoom ist eben­falls in 3 Stu­fen regu­lier­bar und es gibt 4 Per­spek­ti­ven die man aus der Iso — Ansicht ein­stel­len kann.
Bei Sims 1 gibt es ledig­li­ch 2 Eta­gen, wes­halb der Bau von Hoch­häu­sern flach fällt. 

Der Bau- und Kauf­mo­dus

Nach der gan­zen Kli­cke­rei bei der Fami­li­en­er­stel­lung kommt jetzt der Modus, den wir Sims-Spie­ler am meis­ten lie­ben. Der Bau­mo­dus hat mit Sicher­heit die meis­ten Mann­stun­den mei­ner dama­li­gen Spie­ler­kar­rie­re auf­ge­so­gen. Ich lieb­te das Kon­stru­ie­ren von Häu­sern die mal mehr prunk­voll oder mal mehr effi­zi­ent gestal­tet waren. Natür­li­ch geschah und geschieht das alles trotz aller Add-Ons auf einem viel pri­mi­ti­ve­ren Level als bei den Nach­fol­gern, aber das war ja auch etwas völ­lig Neu­es.

Im Bau­mo­dus kön­nen Wän­de gezo­gen und mit Far­be oder Tape­ten ver­schö­nert wer­den. Fuß­bö­den kön­nen ver­legt und zum Abschluss Fens­ter und Türen instal­liert wer­den. Das ein­zig ner­vi­ge sind manch­mal die Dächer. Varia­ti­on gibt es dabei nicht. Nur der Nei­gungs­win­kel ist ver­än­der­bar. Wie gesagt dau­ert die­ser Vor­gang meis­tens ewig bis das Archi­tek­ten­herz end­li­ch zufrie­den ist. 

Ist das Haus dann von außen end­li­ch in vol­ler Pracht fer­tig, ist es innen drin noch sehr kahl. Dar­um folgt nun der Kauf­mo­dus. Hier kann fröh­li­ch das rest­li­che Geld ver­kon­su­miert wer­den um die Bude zu möblie­ren. Je nach finan­zi­el­lem Auf­wand sieht der Innen­raum dann ent­we­der spar­sam oder piek­fein aus. Auch hier ist die Aus­wahl natür­li­ch sehr begrenzt im Ver­gleich zu den neue­ren Tei­len. Naja, Sims 4 ohne Addons war ja, was das angeht, schon wie­der ver­gleich­bar mit Sims 1. Auf jeden Fall sind auch in Sims 1 durch die vie­len Add-Ons eini­ge Gegen­stän­de dazu­ge­kom­men. Man kann z.B. für die nächs­te Par­ty ein Buf­fet auf­stel­len und für die pas­sen­de Beleuch­tung sor­gen. Oder man küm­mert sich um aus­rei­chend Unter­hal­tung durch Spiel­au­to­ma­ten, Com­pu­ter und vielem mehr. 

Die Bedürf­nis­se

Wäh­rend des Spiels muss man sich auch, oder bes­ser gesagt haupt­säch­li­ch, um ein paar Bedürf­nis­se der Sims küm­mern, bevor sie noch das Zeit­li­che seg­nen:

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Die­se Bedürf­nis­se hal­ten einen ganz schön auf Trab. Haupt­säch­li­ch wenn man dazu noch einen Job hat. Man muss sehr viel Zeit inves­tie­ren um die­se Bedürf­nis­se dau­er­haft im grü­nen Bereich zu hal­ten. Vor allem das Bedürf­nis ‘Woh­nung’ ist ziem­li­ch hei­kel. Denn ab dem Add — On ‘Die Sims — Tie­ri­sch gut drauf’ gibt es auch Haus­tie­re die auf dem Grund­stück ein­fach her­um­lau­fen und ihre “Geschäf­te” erle­di­gen. Das schal­tet auto­ma­ti­sch die Anzei­ge ‘Woh­nung’ auf kom­plett rot. Die Schwei­ne­rei­en hin­ter­her weg­zu­wi­schen bringt lei­der auch nicht viel, denn die Streu­ner kom­men über Tag so oft auf das Grund­stück, da kann man nicht gegen an put­zen.

Die Fähig­kei­ten

Im Spiel­ver­lauf kön­nen sechs ver­schie­de­ne Fähig­kei­ten aus­ge­baut wer­den. Durch das Schach spie­len kann dein Sim sei­ne Logik ver­bes­sern um spä­ter als Wis­sen­schaft­ler voll durch­zu­star­ten. Wenn er dann doch lie­ber beim Mili­tär arbei­ten möch­te soll­te er, um nicht ganz unter­zu­ge­hen, sei­nen Kör­per durch Kraft­trai­ning stäh­len. Damit nicht bei jeder Zube­rei­tung die hal­be Küche in Brand steht, was tat­säch­li­ch sehr sehr oft vor­kommt, soll­te er sei­ne Kochen — Fähig­kei­ten auf­bes­sern … (um eine tota­le Kata­stro­phe zu ver­mei­den, soll­te immer ein Feu­er­mel­der in der Nähe instal­liert sein!). Tol­le Kochi­de­en sind im Bücher­re­gal in vie­len Büchern zu fin­den. Dort fin­det man auch aus­ge­zeich­ne­te Anlei­tun­gen um die Mecha­nik — Fähig­kei­ten aus­zu­bau­en. Damit dein Sim in Kon­takt mit ande­ren Sims oder als poli­ti­sch Enga­gier­ter nicht nur voll­kom­me­nen Quat­sch von sich gibt, ist es nicht ver­kehrt, an sei­nem Cha­ris­ma etwas zu fei­len. Dabei hilft es ihn mit sich selbst vor dem Spie­gel reden zu las­sen.
Und viel­leicht hat dein Sim auch gar kei­ne Lust jeden Tag zur Arbeit zu gehen, son­dern er will viel lie­ber durch sei­ne Krea­ti­vi­tät die Bröt­chen ver­die­nen und z.B. durch komö­di­an­ti­sche oder musi­ka­li­sche Auf­rit­te ein klei­nes Ver­mö­gen anhäu­fen. Oder er betä­tigt sich künst­le­ri­sch an einer Staf­fe­lei und ver­kauft sei­ne Meis­ter­stü­cke.

Die Freund­schaf­ten

Um im Job wei­ter zu kom­men, muss dein Sim Freund­schaf­ten auf­bau­en. Das ist aber gar nicht so ein­fach. Denn es reicht nicht eine Freund­schaft auf­zu­bau­en und die­se ein­fach links lie­gen zu las­sen. Der Freund möch­te ger­ne ange­ru­fen wer­den (aber auch nicht zu viel) und möch­te dich auch ger­ne tref­fen (manch­mal auch nicht), son­st sagt er irgend­wann „Lebe wohl!”. Lei­der kann es meist auch nicht bei einem Freund blei­ben, denn in man­chem Beru­fen braucht man 5, 6 oder mehr. Die­se alle bei Lau­ne zu hal­ten ist eine Pla­cke­rei, aber was tut man nicht alles für eine Beför­de­rung und eine saf­ti­ge Lohn­er­hö­hung…

Die Gra­fik

Die Gra­fik ist dem Alter ent­spre­chend. Vie­le Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten gibt es nicht. Man kann ledig­li­ch in 3 Stu­fen die Gelän­de- und Cha­rak­ter­de­tails ein­stel­len oder den Schat­ten, das Licht und die Trans­pa­ren­te Über­lap­pung ein- oder aus­schal­ten. Alles in die­sem Spiel ist iso­me­tri­sche 2D-Gra­fik. Ledig­li­ch die Sims selbst und die Tie­re sind 3-dimen­sio­nal.

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Der Sound

Der Sound in Sims 1 besteht haupt­säch­li­ch aus all­täg­li­chen All­tags­ge­räu­schen. Ihr wisst schon: Kühl­schrank auf und zu, Auto­hu­pe, Fern­se­hen, Feu­er… Beson­ders inter­es­sant wird es erst wenn die Sims anfan­gen zu reden. Sim­li­sch ist die gespro­che­ne Spra­che des Spiels. Die­se Spra­che, die zuer­st 1996 im Spiel “Sim Cop­ter” auf die Öffent­lich­keit los­ge­las­sen wur­de gelang­te erst durch “Die Sims” zu eini­ger Berühmt­heit. Eine genia­le Spra­che, die das Pro­blem lös­te “Die Sims” für die gan­ze Welt zu über­set­zen und es schaff­te, die Ein­tö­nig­keit von sich immer wie­der­ho­len­den, real gespro­che­nen Sät­zen zu eli­mi­nie­ren. Natür­li­ch gibt es nicht gera­de vie­le Gesprächs­bruch­stü­cke. Die­se wer­den aber nicht lang­wei­lig, son­dern schaf­fen es, dass der Spie­ler sei­ne eige­ne Geschich­te in die Gesprä­che hin­ein inter­pre­tiert. Außer­dem sind die Gesprächs­fet­zen, gera­de aus dem ers­ten Teil, bis heu­te Kult. Dass ich eini­ge aus­wen­dig beherr­sche ist ja wohl klar. Natür­li­ch mus­s­te die Spra­che auch in die Radio-Lie­der ein­ge­baut wer­den was ich für eine beacht­li­che Leis­tung von den Musi­kern hal­te.

Ein wei­te­rer Höhe­punkt ist der Hin­ter­grund-Sound­track. Gera­de die Musik im Kauf­mo­dus die an 1950er Jah­re Ein­kaufs­mu­sik erin­nert. Mei­ner Mei­nung nach ist die Musik im ers­ten Teil der Sims damit am bes­ten gelun­gen. Sie ist nicht ver­gleich­bar mit der mie­sen Sims 2 Elek­tro­mu­sik oder der unin­ter­es­san­ten Sims 3 Musik. Im vier­ten Teil ist die Musik zwar bes­ser, ver­sucht im Ver­gleich aber immer mehr, wie beim letz­ten Sim City im Hin­ter­grund zu blei­ben, was wie­der lang­wei­lig ist. Nur im ers­ten Teil schafft es die Musik dem Spiel­cha­rak­ter zu fol­gen und die­sen zu unter­stüt­zen.

Pro­ble­me auf moder­nen Com­pu­tern

Momen­tan benut­ze ich Win­dows 10 und mus­s­te mit Erstau­nen fest­stel­len, dass das Spiel ohne Pro­ble­me läuft. Das stimmt aber nur halb. Das Pro­blem ist, dass Micro­soft in Win­dows 10 die Trei­ber für den Secu­rom und Safe­Disk Kopier­schutz ent­fernt hat. Beim Ver­su­ch das instal­lier­te Spiel zu star­ten pas­siert nach dem dop­pelt Ankli­cken des Sims-Icons nichts. Lei­der gibt es auch kei­nen offi­zi­el­len No-CD-Patch. Um es den­no­ch zu spie­len, bleibt nichts ande­res Übrig als auf ein älte­res Win­dows umzu­stei­gen oder das Spiel zu [.…PIEP.…].

Wenn es dann end­li­ch läuft, läuft es wie gesagt ohne Pro­ble­me. Lei­der stimmt das immer noch nicht so ganz. Wenn man wäh­rend des Spiels zum Desk­top wech­selt und wie­der ins Spiel geht, wird man mit ein paar unschö­nen Gra­fik­feh­lern belohnt. Dann las­sen sich z.B. Tex­te nicht mehr lesen oder gan­ze Häu­ser ver­schwin­den aus der Nach­bar­schaft.

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Behält man die­sen Umstand im Hin­ter­kopf, läuft das Spiel gut und sehr sta­bil auf moder­nen Win­dows 10 Com­pu­tern.

Das Fazit

Inzwi­schen ver­dient EA sein Geld bereits mit Sims 4 und einer immer grö­ßer wer­den­den Add-On Flut. Den Grund­stein für die­sen Erfolg hat ein­st “Die Sims” gelegt. Will Wright schuf damit unter Publis­her Elec­tro­nic Arts eine neue Defi­ni­ti­on für das Spiel­gen­re der Lebens­si­mu­la­ti­on und bewies gleich­zei­tig, dass auch Mäd­chen und Frau­en als Ziel­grup­pe für Com­pu­ter­spie­le geeig­net sind. Aber bei all den Nach­fol­gern und Add-Ons stellt sich natür­li­ch die Fra­ge: Lohnt es sich noch zurück zu den Wur­zeln zu gehen und den neu­en PC mit die­sem alten Stück Soft­ware zu zu müllen? 

Mei­ner Mei­nung nach nicht. Es ist wie­der­mal nur der Nost­al­gief­ak­tor, der am ers­ten Teil den Reiz aus macht. Zu schnell stößt man beim Spie­len an die Gren­zen des Mach­ba­ren. Die Mög­lich­kei­ten Gebäu­de zu bau­en sind beschränkt und jeg­li­cher Blöd­sinn wie mit Feu­er spie­len, auf den Boden pin­keln und die Sims ver­hun­gern las­sen ist bereits gemacht. Na gut, die vie­len Add-Ons ver­län­gern die Spiel­zeit ein wenig und fügen neue Objek­te zum Kauf hin­zu aber im Grun­de ändern die­se nichts am Spiel­ge­fühl. In der Zwi­schen­zeit haben die Nach­fol­ger eini­ges bes­ser gemacht: Wäh­rend man sich in Sims 1 stun­den­lang (bzw den gan­zen Tag) um Schla­fen, Essen, Toi­let­te, Hygie­ne und Sozia­le Kon­tak­te küm­mern muss, hat man in den neue­ren Sims-Tei­len viel mehr Zeit für ande­re Din­ge, wie z.B. Kla­vier spie­len, Buch lesen oder auch für sozia­le Kon­tak­te, die ins­be­son­de­re für die Kar­rie­re sehr wich­tig sind.
Die Gra­fik ist natür­li­ch auch um eini­ges bes­ser gewor­den und eini­ge Fea­tures wie z.B. ein eige­nes Geschäf­te eröff­nen (Sims 2 Open for Busi­ness) oder das Beglei­ten der Sims zur Arbeit (Die Sims 4 An die Arbeit) sind dazu­ge­kom­men. Und zu guter Letzt hat “Die Sims 4” auch die mie­se Per­for­man­ce der Vor­gän­ger deut­li­ch ver­bes­sert (Klar ich weiß: Dafür hat “Die Sims 4” ja auch mas­siv abge­speckt, was wie­der über die Add-Ons rein­ge­holt wer­den muss). 

Mein Fazit ist daher: “Die Sims” war das ers­te Spiel der Serie und als die­ses war es zur rich­ti­gen Zeit ein genia­les Spiel. Heu­te aller­dings kann es mit den Nach­fol­gern nicht mehr mit­hal­ten. Als Nost­al­gi­ker habe ich aber natür­li­ch trotz­dem Spaß es heu­te immer noch zu spie­len und freue mich natür­li­ch über jeden, der sich eben­falls noch auf “Die Sims” ein­las­sen kann. 

Lei­der gibt es das Spiel nur noch gebraucht z.B. bei eBay. Hier ein Link: eBay — Die Sims 1 *

Falls ihr noch etwas zu Euren Sims — Erleb­nis­sen erzäh­len oder Eure Mei­nung los­wer­den wollt, dann schreibt ein­fach einen Kom­men­tar, ich freue mich! 

In die­sem Sin­ne … Däg Däg.

Eure Sarah

Give old games a chan­ce!

(* = Wer­be­links)

Sarah Verfasst von:

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